Reichshainschule Memmingen

Schulprofil

Das Sonderpädagogische Förderzentrum ist ein Kompetenzzentrum für Sonderpädagogik und ein alternativer Lernort zur allgemeinen Schule.

Weiterhin unterstützt das Sonderpädagogische Förderzentrum die allgemeinen Schulen in der Inklusion von Schülern und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

So ist die Reichshainschule mit ihren vielseitigen Möglichkeiten ein wichtiges Angebot in der Schullandschaft unserer Region. Es bietet für Kinder und Jugendliche mit Sonderpädagogischem Förderbedarf vom Vorschulalter bis zum Übergang in den Beruf unterschiedlichste Angebote von der qualifizierten Beratung bis zur gezielten ganztägigen Förderung. Dabei wird der Anschluss an die Grund- und Mittelschule stets im Auge behalten.

Was ist ein Sonderpädagogisches Förderzentrum?

Das SFZ ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die in der Regelschule oder in einer Kindertagesstätte nicht ausreichend gefördert werden können und die deshalb besondere sonderpädagogische Hilfen in Anspruch nehmen können.

Angeboten werden

Als zentrale Stätte für einen regionalen Bereich ist das SFZ ein Zentrum für

Was gehört zum Sonderpädagogischen Förderzentrum?

Mobile sonderpädagogische Hilfe (MSH)
Für Kinder mit Förderbedarf im Vorschulalter, die durch diese Hilfe und Förderung in der Kindertagesstätte in ihrer Entwicklung unterstützt und auf den erfolgreichen Besuch der Grundschule vorbereitet werden.

Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)
Frühe Hilfen sind die wirksamsten Hilfen. Deshalb setzt sonderpädagogische Förderung bereits im Vorschulalter ein. Die SVE ist für Kinder mit Entwicklungsrisiken in den letzten 3 Jahren vor Schulbeginn die passende Fördereinrichtung mit dem Ziel des erfolgreichen Besuchs der Grundschule.

Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen (DFK)
Förderung von Kindern, die in der Regelschule aktuell noch nicht ausreichend gefördert werden können. Die Unterrichtsinhalte entstammen dem Grundschullehrplan und werden dem Rahmenlehrplan „L“ entsprechend aufbereitet.
In den Diagnose- und Förderklassen wird der Stoff der ersten beiden Jahre auf drei Jahre verteilt (1. Klasse - Zwischenjahr 1A - 2. Klasse).
Ein Ziel der Diagnose- und Förderklassen ist der anschließende Besuch der Grundschule.

Klassen 3 – 4 (Förderstufe II)
Förderung von Schülern und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 3 und 4 in Halbtags- und gebundenen Ganztagsklassen. Die Unterrichtsinhalte entstammen dem Grundschullehrplan und werden dem Rahmenlehrplan „L“ entsprechend aufbereitet.
Ein Ziel dieser Klassen ist der anschließende Besuch der Mittelschule (Kooperationsklasse).

Klassen 5 – 6 (Förderstufe III)
Förderung von Schülern und Schülerinnen mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf in Halbtags- und gebundenen Ganztagsklassen. Die Unterrichtsinhalte entstammen dem Mittelschullehrplan und werden dem Rahmenlehrplan „L“ entsprechend aufbereitet.

Klassen 7 – 9 (Förderstufe IV) - Sonderpädagogische Diagnose- und Werkstattklassen
Förderung von Schülern und Schülerinnen mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 unter besonderer Berücksichtigung der Vorbereitung auf das spätere Berufsleben durch das Unterrichtsfach „Berufs- und Lebensorientierung“ (BLO) in Halbtags- und gebundenen Ganztagsklassen. Die Unterrichtsinhalte entstammen dem Mittelschullehrplan und werden dem Rahmenlehrplan „L“ entsprechend aufbereitet.
Es besteht die Möglichkeit des Erwerbs eines Mittelschulabschlusses.

Mobile Sonderpädagogische Dienste (MSD)
Für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Sprache, Lernen und emotional-soziale Entwicklung an Grund- und Mittelschule.
Aktuelle Entwicklung: verstärkter Einsatz des MSD in den Kooperationsklassen an den Grund- und Mittelschulen.

Was zeichnet das Sonderpädagogische Förderzentrum aus?